Wix vs. Squarespace – welcher Website-Builder bietet den besseren Funktionsumfang für 2025? In diesem aktualisierten Website-Builder Vergleich zeige ich dir anhand von Fakten, Erklärungen und Einschätzungen, wie sich Wix und Squarespace unterscheiden – sodass du gezielt die beste Lösung für dein Webprojekt findest.
Zentrale Punkte
- Benutzerfreundlichkeit: Wix bietet mehr Flexibilität, Squarespace sorgt für strukturierte Führung.
- Design: Squarespace glänzt durch hochwertige Templates, Wix durch Vielfalt.
- E-Commerce: Wix bietet mehr Funktionen, Squarespace ein elegantes Einkaufserlebnis.
- SEO und Marketing: Wix hat breitere Tools, Squarespace punktet mit sauberem Code.
- Erweiterbarkeit: Wix hat mehr Apps, Squarespace überzeugt mit integrierten Features.

Benutzeroberfläche im Vergleich
Wix lässt mich meine Website komplett frei gestalten – jedes Element kann ohne Einschränkungen auf der Seite platziert werden. Dadurch habe ich maximale kreative Kontrolle, muss jedoch genauer auf Abstände und Harmonie achten. Ideal also, wenn ich viel ausprobieren möchte oder bereits Vorstellungen habe. Squarespace ist anders: Ich baue meine Website mit einem Baukastensystem aus Blöcken, was weniger Flexibilität zulässt, aber klare Strukturen schafft. Als jemand, der schnell ein elegantes Ergebnis will, komme ich hier schneller zum Ziel. Dank vordefinierter Layouts fällt das Design fast automatisch stimmig aus. Kurz gesagt: Wix steht für Freiheit, Squarespace für Fokus auf klare Linien und Sicherheit im Designprozess.Design-Templates: Vielfalt oder Eleganz?
Mit mehr als 900 Templates schlägt Wix eindeutig quantitativ vor. Ich finde dort für jeden Sektor passende Layouts – ob Friseur, Yogastudio oder Podcast. Einige Designs wirken moderner als andere, aber fast alle lassen sich vollständig anpassen. Allerdings gibt es einen klaren Nachteil: Ich kann das Template später nicht wechseln, ohne die Seite neu aufzubauen. Squarespace hat rund 180 Templates – und die haben es in sich. Klare Typografie, großzügige Bildbereiche, Responsive-Designs: Alle wirken wie aus einem Guss. Ich kann das Template jederzeit wechseln, ohne meine Inhalte zu verlieren. Das macht Experimente einfacher. Squarespace ist für Ästhetik-Fans, Wix für viele Branchen und Szenarien.
Online-Shop-Funktionen im Vergleich
Für mich als Betreiber eines kleinen Online-Shops ist funktioneller E-Commerce entscheidend. Wix sticht hier hervor. Ich kann Produktvarianten und Abo-Modelle verwalten, Lagermengen angeben und verschiedene Zahlungsmethoden integrieren – darunter auch SEPA, PayPal und Stripe. Rabattcodes und Geschenkkarten setze ich problemlos ein. Squarespace bietet eine stilvolle Produktdarstellung und einen flüssigen Checkout, aber einige Funktionen wie eingebaute Kundensegmentierung oder flexible Produktlogik fehlen. Das spürt man bei Custom Features. Ein Blick auf zentrale Unterschiede zeigt das:Feature | Wix | Squarespace |
---|---|---|
Produktvarianten | ✔︎ | ✔︎ |
Abo-Modelle | ✔︎ | ✘ |
Mehrere Währungen | ✔︎ | ✔︎ (teilweise) |
POS-Integration | ✔︎ | ✘ |

SEO-Funktionen und Marketingoptionen
Beide Anbieter haben solide SEO-Grundfunktionen: Meta-Tags, Alt-Attribute für Bilder und strukturierte URLs. Doch Wix integriert extra Tools: Der SEO-Wizard analysiert meine Inhalte und macht konkrete Vorschläge, wie ich Keywords oder interne Verlinkungen verbessern kann. Dazu kommt die Verbindung zu Semrush für Keyword-Recherche. Squarespace baut auf sauberem HTML5-Code auf, was für Google optimal interpretierbar ist. Die Plattform behält Kontrolle über viele technische Elemente, was Nachteile mit sich bringt, wenn ich tiefer ins SEO eintauchen möchte – z. B. Redirects erstellen oder robots.txt anpassen. Im Marketing bietet Wix mit seinem App Store deutlich mehr: Automatisierte E-Mail-Workflows, Pop-Ups, Newsletter-Formulare. Squarespace integriert dafür Analysetools direkt ins Dashboard, was schnell einsetzbar ist.Apps und Erweiterungen
Wenn du wie ich zusätzliche Funktionen brauchst – Buchungstools, soziale Feeds oder Live-Chats –, spielt Wix seine Stärken aus. Im App-Market stehen über 500 Erweiterungen bereit. Viele sind kostenlos nutzbar und lassen sich mit wenigen Klicks installieren. Squarespace verfolgt ein anderes Prinzip: Weniger Erweiterungen, dafür hochwertige, tief integrierte Lösungen. Alles läuft stabil, aber ich komme teilweise an Grenzen, wenn ich spezielle externe Tools anbinden will. Wix lässt Raum für Experimente, während Squarespace Funktionalität von Haus aus liefert.
Preisstruktur im Vergleich
Ich vergleiche monatliche Kosten regelmäßig, auch langfristig. Wix bietet mir mehr Startmöglichkeiten: Eine kostenlose Version mit Branding reicht für Tests. Einstiegspakete starten bei 11 € und bieten ausreichend Funktionen für kleine Websites. Business-Pakete mit E-Commerce starten bei 20–35 €. Squarespace beginnt ab 14 €, allerdings ohne Gratisversion – Testen geht nur 14 Tage. Dafür enthalten schon Basis-Pakete Designfunktionen, die bei Wix teils modular ergänzt werden müssen. Größere Shops zahlen bis zu 40 € im Monat. Insgesamt ist Wix günstiger in der Basis, Squarespace wirkt fair im fortgeschrittenen Segment.
Kundenservice und Hilfesysteme
Für viele Projekte ist echter Support entscheidend – und hier liegt Wix vorne. Ich kann zwischen Live-Chat, Telefon und E-Mail wählen. Besonders hilfreich finde ich das zentrale Hilfe-Center und die deutschsprachigen Anleitungen. Bei Squarespace läuft der Support über E-Mail-Tickets und das Forum. Die Antwortzeiten sind akzeptabel, aber es fehlt die direkte Kommunikation. Dafür sind die Anleitungen klar gegliedert und bieten viele Beispiele. Ich spreche gerne mit echten Menschen, wenn’s mal hakt – darum empfinde ich Wix als vorteilhafter.
Performance und Ladezeiten
Gerade im Jahr 2025 wird die Performance einer Website immer wichtiger. Suchmaschinen wie Google bewerten Page Speed und Ladezeiten als einen der zentralen Ranking-Faktoren, und auch Nutzer werden immer ungeduldiger. Mit Wix lassen sich Bilder meist automatisch komprimieren, und das Hosting-System ist stabil, auch wenn sehr viele Elemente eingebunden sind. Dennoch muss ich aufpassen, nicht zu viele Apps oder Drittanbieter-Widgets gleichzeitig zu aktivieren, da dies die Ladezeit beeinträchtigen kann. Squarespace legt von Grund auf großen Wert auf minimalistische Code-Strukturen und optimiert Bilder serverseitig. Gerade bei den sehr bildlastigen Templates spürt man dennoch nicht selten kleine Verzögerungen, wenn sehr große Dateien genutzt werden. Weil allerdings kaum zusätzliche Skripte eingebunden werden können, hält sich die Belastung für den Seitenaufbau meist in Grenzen. Beide Anbieter legen permanent Updates nach, um Performance und Stabilität zu sichern – doch wer es richtig schnell haben will, sollte seine Bilder konsequent komprimieren und nur unbedingt notwendige Features aktivieren.Sicherheit und Datenschutz
In puncto Sicherheit halte ich es für wichtig, dass SSL-Zertifikate standardmäßig aktiviert sind. Bei Wix und Squarespace ist das bereits der Fall, sodass alle Besucher die Website verschlüsselt aufrufen können. Darüber hinaus kümmert sich der jeweilige Anbieter um fortlaufende Wartung und Sicherheitsupdates. Beide Baukästen setzen auf cloudbasierte Infrastruktur, die systemseitig gegen Angriffe abgesichert wird. Das ist besonders für Nutzer interessant, die wenig Erfahrung mit Hosting- oder Server-Konfigurationen haben. Datenschutz spielt in Europa eine große Rolle. Sowohl Wix als auch Squarespace bieten DSGVO-konforme Optionen an, etwa Cookie-Banner und entsprechende Datenschutz-Plugins bzw. integrierte Funktionen. Je nach Geschäftsmodell lohnt es sich dennoch, genau zu überprüfen, ob man etwa zusätzliche Einwilligungen für Newsletter oder Tracking-Tools einholen muss. Hier kann es bei Wix einen Vorteil geben, weil es mehr Apps mit DSGVO-Hinweisen im Store gibt, während Squarespace auf interne Lösungen setzt, was auch mal zu weniger Flexibilität führt.Mehrsprachige Websites
Ein oft unterschätztes Thema ist die Mehrsprachigkeit von Websites. Viele Unternehmen und Selbstständige möchten ihre Angebote nicht nur auf Deutsch präsentieren, sondern auch englisch oder anderssprachig auf den Markt gehen. Wix bietet dafür ein integriertes Feature zur Mehrsprachigkeit, das dem Nutzer wichtige Hilfestellungen beim Anlegen und Verwalten mehrerer Sprachvarianten gibt. Dabei werden teils automatisierte Übersetzungen ermöglicht, wobei natürlich eine manuelle Kontrolle immer ratsam ist. Squarespace verfügt ebenfalls über die Möglichkeit, verschiedene Sprachseiten einzurichten. Allerdings ist der Prozess etwas stärker an vordefinierte Strukturen gebunden. Für einfache Projekte ist das weniger ein Problem, aber sobald man unterschiedliche Layouts oder regionenspezifische Varianten braucht, stößt man schneller an Begrenzungen. Anderseits ist die Ausgabegeschwindigkeit dank der klaren Architektur oft sehr konsistent. Wer nur zwei oder drei Sprachen benötigt und nicht zu viele Seiten pflegt, kommt mit Squarespace meist gut zurecht.Inhaltsverwaltung und Blog
Wix und Squarespace bieten beide Blog-Funktionen und Tools, um Inhalte wie Beiträge, Fotos oder Videos zu verwalten. Beim Bloggen finde ich persönlich die Redaktionsoberfläche bei Squarespace etwas aufgeräumter, da man klar angeleitete Schritte hat und das Design der Blog-Beiträge sehr elegant wirkt. Gleichzeitig habe ich direkten Zugriff auf SEO-Settings wie Meta-Description oder URL-Struktur. Wix punktet hier mit einer eigenständigen Blog-App, die auch Drittanbieter-Apps unterstützen kann. So können beispielsweise Gastbeiträge, freie Autorenrollen oder Integration mit Mailing-Tools relativ komfortabel umgesetzt werden. Wenn man viele unterschiedliche Content-Formate publizieren will – inklusive Podcasts, Videos oder interaktiven Elementen –, ist die Flexibilität von Wix klar im Vorteil. Auch kann ich mithilfe der App-Lösungen die Blog-Startseite individuell anpassen, und dank Drag-and-Drop werden die Layout-Optionen immer umfangreicher.Mobile Anpassung und App-Funktionen
Mittlerweile rufen über die Hälfte aller Nutzer Websites nur noch mobil auf. Daher ist eine gute Darstellung auf Smartphones und Tablets unverzichtbar. Squarespace-Designs sind weitgehend „Mobile-First“ konzipiert: Die Vorlagen setzen auf automatische Skalierung, wodurch das Layout schnell an passendes Gerät und Bildschirmgröße angepasst wird. Es bleibt allerdings relativ wenig Raum für individuelle mobile Layouts, da Squarespace die Struktur eng vorgibt. Wix wiederum bietet mir neben dem automatischen Responsive-Design auch einen Mobile-Editor, in dem ich gezielt Anpassungen vornehmen kann. Das kann Vor- und Nachteile haben: Einerseits bin ich frei, bestimmte Elemente nur auf dem Handy oder nur auf dem Desktop anzuzeigen, andererseits kann man mit unbedachten Änderungen leicht die Konsistenz der Website gefährden. Dafür gibt es bei Wix eine eigene mobile App, um unterwegs Statistiken zu checken oder kleine Änderungen am Design vorzunehmen. Auch Squarespace hat eine eigene App für iOS und Android, die aber etwas reduzierter ausfällt und klar auf das Bloggen sowie Grundanpassungen ausgerichtet ist.Zusammenfassung: Welcher Baukasten passt zu dir?
Wenn ich ein kreatives Projekt umsetzen will, bei dem jedes Pixel zählt und ich mich visuell ausdrücken möchte, spielt Squarespace seine Stärken perfekt aus. Das Design-Ökosystem ist ideal für Fotografen, Künstler oder Autoren mit Portfolio. Wix überzeugt mich, wenn ich mehr Funktionen brauche, experimentieren will oder bezahlbare Einstiegsmöglichkeiten suche. Ich kann flexibel skalieren, Erweiterungen nutzen und gezielt auf Marketing setzen. Am Ende zählt dein Ziel: Für kreative Inhalte sehe ich Squarespace vorne. Für funktionale, entwicklungsoffene Webprojekte entscheide ich mich für Wix.